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Academic Program

Das Floating Academic Program findet im Rahmen von Hochschulkooperationen statt. Lehrende und Studierende von über 20 kooperierenden Universitäten leiten und besuchen die Kurse. Die Formate und Themen sind vielfältig: Einige betreiben kritische Forschung, andere bieten Design-Build-Kurse an oder kartieren das geographische, soziale und ökologische Umfeld, wieder andere schaffen Räume für Kommunikation, Gemeinwesen und Selbstorganisation der städtischen Zivilgesellschaft.

Mit: TU Berlin, Science Po Paris, UdK Berlin, Universität Witten/Herdecke, KHM Köln, TU München, Universidad La Gran Colombia Bogotá, Bergen School of Architecture, HfG Karlsruhe, ENSA Nantes, Design Academy Eindhoven, Weißensee Kunsthochschule Berlin, Royal Academy the Hague, TH Nürnberg, ECAL Lausanne, HNE Eberswalde, HfbK Hamburg, Kunstuniversität Linz

VISUAL IDENTITY
März und April

Was sind die Formen und Farben der Floating University? Noch lange bevor der erste Nagel eingehauen wird, hat die Die Masterclass für Visuelle Identität an der ECAL Lausanne den visuellen Auftritt der Floating University entworfen…

Jonas Wandeler + 15 Studierende
École cantonale d’art de Lausanne (ECAL) | Department für Visuelle Identität

 

OKAZI
April bis September

Okazi ist der Esperanto Terminus für „etwas geschieht” und bei uns ein soziokultureller Begegnungsort, an dem neue und alte Nachbarschaften zusammenkommen und ein Mehrwert für alle generiert wird. Das studentische Labor MOVE baut den „Urban Forest“ von Atelier Bow-Wow im März ab und als OKAZI in der Floating University wieder auf …

Beatrice Termeer, Felix Wierschbitzki, Niklas Fanelsa + 10 Studierende
Technische Universität Berlin | Projektwerkstatt MOVE / Habitat Unit

 

DIE BAR
Juli

Was macht eine Stadt aus, deren Wohnraum zu einer international gehandelten Ware geworden ist? Studierende der Weißensee Kunsthochschule untersuchen, proben und vermitteln Formen des Protests gegen die Ökonomisierung von Behausung und Freiraum dort, wo jede Revolte ihren Anfang nimmt: Am Tresen unserer Bar in der Floating University.

Steffen Schuhmann + 15 Studierende
Weißensee Kunsthochschule Berlin | Department visuelle Kommunikation

Die Große Transformation
April bis Juli

Alltags-Know-How trifft Expertenwissen und künstlerische Praktiken – die von Studierenden selbstorganisierte Sommerschule der Habitat Unit fragt nach lokalen Handlungsansätzen im Umgang mit den großen Transformationen, denen Städte zukünftig begegnen müssen.

Phillip Misselwitz, Moritz Ahlert, Anna Steigemann + Studierende
Technische Universität Berlin | Habitat Unit 

 

Space Production Studio – UdK
Designing around the kitchen table
April – Juli

Studierende des Space Production Studio der UdK Berlin bauen, teilen, fluten und schmeißen die Gemeinschaftsküche und schaffen nicht nur den Ort, an dem gemeinsam gekocht und gegessen wird. Sie gestalten einen Raum der Reflexion – des Commoning rund um den Küchentisch.

Markus Bader, Anna Kokalanova, Christof Mayer, Rosario Talevi + 15 Studierende
Universität der Künste Berlin | Institut Architektur und Städtebau

 

Wasserdicht
Mai und Juni

Design für alles, was mit Wasser in Verbindung kommt: 30 Studierende der Design Academy Eindhoven entwickeln und produzieren Prototypen für den Gebrauch an und mit Wasser. Nach einem Monat stehen die fertigen Prototypen zum Experimentieren bereit.

Benjamin Foerster-Baldenius, Thilo Folkerts, Gregor Siems + 30 Studierende
Design Academy Eindhoven | Fakultät für Produktdesign

hello architecture, hello world!
April und Juni

Die Stadt im Umfeld der Floating University Berlin schaut aus, als wäre sie einfach passiert. 80 Architektur-Studierende machen sie zu ihrem Untersuchungs- und Versuchsfeld und entwickeln Entwürfe mit neuen Ideen für das fragmentierte Umfeld.

Jan Kampshoff + ca. 80 Studierende
Technische Universität Berlin | Institut für Architektur

 

Design for the Living World
April bis Juli

Studierende des Design for the Living World der HFBK Hamburg werden sich mit Wasserinfrastrukturen, unserem Gewächshaus und einer Kartierungen dieses „urban void“ beschäftigen.

Marjetica Potrč +15 Studierende
Hochschule für bildende Künste (HfbK) Hamburg | Studienschwerpunkt Design

„is this darkness in you too“
Mai

Das Videokunst-Projekt „is this darkness in you too“ bringt Kunststudierende in Pärchen mit Akteur_innen der Nachbarschaft zusammen. Gemeinsam erforschen sie den Alltag rund um den ehemaligen Flughafen Tempelhof – und die Höhen und Tiefen kollaborativer Praxis.

Phil Collins, Tobias Yves Zintel + 15 Studierende
Die Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) | Mediale Künste

 

Identität des Ortes
Mai *Der Workshop ist offen für alle Interessierten

Wie könnten neue Lebensformen einer Stadt im komplexen Gefüge zwischen Stoffkreisläufen und Energiebilanz beschaffen sein? Studierende der TH Nürnberg beschäftigen sich mit den infrastrukturellen sowie natürlichen Ressourcen vor Ort und entwickeln daraus Entwürfe.

Richard Woditsch + 11 Studierende
Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (TH Nürnberg)

 

Fabulous MARISCO Workshop
Mai

In diesem Workshop begeben sich die Teilnehmer_innen in die Welt des Ökosystemmanagements. Teilnehmer_innen eine Situationsanalyse des Beckens und der umliegenden Kleingärten. Anschließend veranschaulichen sie in einem Modell das komplexe Netz von Ursachen und Wirkungen, die Öko- und soziale Systeme und ihre Leistungen für den Menschen beeinflussen.

Stefan Kreft
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) | Center for Econics and Ecosystem Management

BayWatch
Mai + Fall Open Weeks

Die Studierenden von space&design STRATEGIES der Kunstuniversität Linz legen mit mechanischen Hilfsmitteln einen Strand trocken, stellen ihren BayWatch Tower auf und behalten die Floating University von dort im Blick.

Ton Matton, Florian Gwinner, Larissa Meyer, Antoine Turillon, Pepi Meier, Herbert Winklehner, Gertraud Kliment + 25 Studierende
Kunstuniversität Linz Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung | space&design STRATEGIES

 

Atlas der Mutation
6. – 13. Mai 2018 *Der Workshop ist offen für alle Interessierten

Stefan Shankland wird mit den Architekturstudierenden aus Nantes an einem „Atlas der Mutation“ arbeiten. Wie manifestiert sich die „Mutation“, diese flüchtige aber allgegenwärtige Einheit, die sich in Transformationen zeigt und schwer zu definieren ist?

Stefan Shankland + 15 Studierende
Ecole nationale supérieure d’architecture de Nantes (ENSA)

 

Deathless Inception
Juli

Eine räumlich-körperliche Beobachtung einer Heterotopie im urbanen Kontext: Friedhöfe und ihre todlose Neu-Gründungen als urbane Orte. Andreas Krauth und 6Zahn verbinden zwei Disziplinen, um den Friedhof in seiner städtebaulichen Geschichte bis zu seiner modernen Umnutzung zu beleuchten.

Andreas Krauth, Sabine Zahn + 10 Studierende
Universität Witten/Herdecke | Fakultät für Kulturreflexion + TU Darmstadt | Fakultät für Architektur

 

INTERBAU
Juni und September

Das letzte Jahrhundert galt der Stadt. Wichtige Urbanisierungsprozesse wurden in Ausstellungen reflektiert und angestoßen. Studierende der HfG Karlsruhe nehmen Berliner Bauausstellungen unter die Lupe und diskutieren mit Kuratorinnen und Designern vor Ort.

Thomas Rustemeyer + 10 Studierende
Staatliche Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe | Szenographie

 

INSIDE – Corrupted Space // Utopia corrupted
August

Für „Utopia corrupted“ untersuchen Studierende des Masterprogramms INSIDE in Den Haag die Verwundbarkeit komplexer städtischer Systeme, entdecken Schwachstellen, entwickeln daraus Ideen und bauen Prototypen für eine bessere Gesellschaft. Wrooom!

Gerjan Streng, Benjamin Foerster-Baldenius + 10 Studierende
Royal Academy Den Haag | INSIDE – Department für Innenarchitektur

 

die neue Rütt Arena
August

Unbemerkt existieren sie in jeder Stadt, manchmal zeigen sie sich als klaffende Wunde, selten stellen sie für die Menschen mehr als ein notwendiges Übel dar: städtische Infrastrukturen. Sie müssen ihr Soll erfüllen. Aber wäre es nicht ideal, wenn die Bevölkerung noch mehr Nutzen hätte?

Alissa Diesch, Juan Yunda, Matthias Kestel, David Wolfertstetter + 20 Studierende aus Bogota und München
Universidad La Gran Colombia Bogotá | Facultad de arquitectura + Pontificia Universidad Javeriana + Technische Universität München | Fakultät für Architektur

 

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Weitere Hochschulkooperationen mit der Bergen School of Architecture unter Leitung von Jan Liesegang und mit SPEAP, Science Po school of public affairs Paris unter Leitung von Frederique Aït Touati und Bruno Latour werden im September umgesetzt.